UNION Schweizerischer Komplementärmedizinischer Ärzteorganisationen

Aktuell


22.02.2017

Medizin zwischen Wissenschaft und Weltanschauung

Fachtagung für Ärztinnen Ärzte. Zu dieser Veranstaltung im Rahmen des 6. Homöopathietages sind auch Studierende der Medizin und andere an diesem Thema Interessierte herzlich willkommen. Es sind weder philosophische noch homöopathische Vorkenntnisse erforderlich. Weitere Informationen:

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Homöopathietag 2017-4.pdf
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29.03.2017

Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin

Ausgabe 2-2017

  • Mitteilungen der UNION - Delegiertenversammlung am 18.05.2017

Informationen



23.05.2016

Heute vor 20 Jahren wurde auf Initiative der FMH die Union gegründet

Zu Beginn des Jahres 1996 fanden unter dem engagierten Vorsitz des damaligen FMH-Präsidenten, H.H. Brunner, und mit verdienstvoller Unterstützung durch den Leiter des FMH-Rechtsdienstes, Ch. Hänggeli, intensive Sitzungen der FMH mit einer "Arbeitsgruppe Komplementärmedizin" statt, welche zur Gründung der Union führten, am 23. Mai 1996 wurden die Statuten unterzeichnet.

 

Mit Schreiben vom 21. Februar 1996 hatte H.H. Brunner an M. Moser, Vizedirektor des damals noch für die Belange des KVG zuständigen Bundesamts für Sozialversicherungen, geschrieben:

 

"Die noch nicht einmal richtig begonnenen Diskussionen um die Pflichtleistungsbeurteilung komplementärmedizinischer Leistungen erfüllen mich mit grosser Sorge.

Die komplementärmedizinischen Gesellschaften fordern immer klarer eine Einlösung der Zusagen, die nach ihrer Auffassung Frau Bundesrätin Dreifuss im Umfeld der KVG-Abstimmung gemacht hat. Dies ganz abgesehen davon, dass eine Wirksamkeitsbeurteilung dieser komplementärmedizinischen Leistungen angesichts der Bedeutung und Menge nun unumgänglich geworden ist. Namens der Verbindung der Schweizer Ärzte / FMH bitte ich Sie dringend darum, für eine Lösung der Problematik im Jahre 1996, dies mit Wirkung für das Jahr 1997, besorgt sein zu wollen..."

 

Wohin hat der 20-jährige Weg geführt? - Der soeben zurückgetretene Präsident des Schweizer Vereins Homöopathischer Ärztinnen und Ärzte (SVHA), Dr. Clemens Dietrich hat es so formuliert: "Von einer verordneten Zweckstruktur zur Trägerin einer ärztlichen komplementärmedizinischen Kultur."

 

Die UNION bemüht sich weiterhin, diesem Anspruch gerecht zu werden.

 

Dr. med. Hansueli Albonico, Präsident

 



20.05.2016

Stimm-Empfehlung Tarifrevision

Die UNION würdigt die enormen Anstrengungen der FMH um die schwierige Revision des ambulanten Ärztetarifwerkes. Insbesondere begrüssen wir auch die Aufwertung der Leistungen unserer MPA's. Zur sachgemässen Abgeltung der zertifizierten ärztlichen komplementär-medizinischen Leistungen ist für die UNION die Realisierung eines IAF (individuellen ärztlichen Faktors) unabdingbar. Ob es politisch Sinn macht, die von Anfang an sachlich unhaltbare Normierungsvorgabe im Nachhinein abzulehnen, wird unterschiedlich beurteilt.

Dementsprechend empfiehlt der Vorstand der UNION die Stimmabgabe wie folgt:

 

Frage 1 Revision ats-tms Version 1.0? JA
Frage 2 Individueller ärztlicher Faktor IAF? JA
  Stichfrage zu Frage 2: Revision, falls IAF abgelehnt? NEIN
Frage 3 Normierung? STIMMFREIGABE
  Stichfrage zu Frage 3: Normierungkorrektur? STIMMFREIGABE


01.04.2016

Weiterer Teil der Kernforderungen umgesetzt

Swissmedic-Zulassung als Werbeelement

Angepasst wird per 1. April 2016 die Arzneimittel-Werbeverordnung (AWV). Künftig muss in den Pflichthinweisen für Arzneimittel stehen, dass ein Arzneimittel vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic zugelassen wurde. Pharmazeutische Unternehmen können zudem für Werbematerialien zusätzlich einen klar definierten bildlichen Hinweis auf die Swissmedic-Zulassung verwenden. Von dieser Massnahme dürften insbesondere Arzneimittel der Komplementär- und Phytomedizin profitieren, da sie sich so klar von Nahrungsergänzungsmitteln oder Medizinprodukten abgrenzen können. Für die Umsetzung dieser Vorgaben ist eine Übergangsfrist von drei Jahren vorgesehen. Damit wird die Motion Eder (13.3393: Swissmedic-Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement) erfüllt. Die Massnahmen sind zudem Teil der Umsetzung des neuen Verfassungsartikels zur Komplementärmedizin, den Volk und Stände am 17. Mai 2009 angenommen haben.

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29.03.2016

Komplementärmedizin soll anderen Fachrichtungen gleichgestellt werden

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung soll weiterhin komplementärmedizinische Leistungen übernehmen. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) will die Komplementärmedizin den anderen medizinischen Fachrichtungen gleichstellen und schickt die entsprechenden Verordnungsanpassungen in die Anhörung.

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18.02.2016

Eine Premiere für die Integrative Medizin

Weltweit zeigt sich, dass moderne Gesundheitssysteme zunehmend integrativ ausgerichtet sind. Die Nachfrage nach einer Medizin, die konventionelle und komplementäre Medizin miteinander verknüpft, wächst. Um dieses Zukunftsthema geht es beim neuen internationalen Fachkongress „International Congress for Integrative Health & Medicine“, der vom 9. bis 11. Juni 2016 in Stuttgart stattfindet.

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