UNION Schweizerischer Komplementärmedizinischer Ärzteorganisationen

Aktuell


10.10.2017

Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin

Ausgabe 5-2017

  • Rechtsetzung der ärztlichen Komplementärmedizin in der Schweiz - eine Übersicht
  • Arnica für die Zukunft

Informationen



16.06.2017

Medienmitteilung UNION und Dachverband Komplementärmedizin

Bundesrat setzt klares Zeichen für die Komplementärmedizin

Ärztliche Leistungen der Komplementärmedizin werden definitiv von der Grundversicherung vergütet. Die Vertreter der Komplementärmedizin begrüssen diesen Entscheid des Bundesrats. Damit wird eine der zentralen Forderungen der Verfassungsabstimmung vom 17. Mai 2009 umgesetzt. Mit dem Entscheid anerkennt die Regierung, dass Komplementärmedizin die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Wirksamkeit, Gewährleistung hoher Qualität und Sicherheit erfüllt. 



29.05.2017

Delegiertenversammlung vom 18. Mai 2017

Gisela Etter als neue Präsidentin – Franziska Bläuer und Jana Siroka als neue Vorstandsmitglieder gewählt.

An der Delegiertenversammlung der UNION im Paracelsusspital in Richterswil ist Hansueli Albonico nach einer Amtszeit von acht Jahren als Präsident der UNION zurückgetreten. Er trat das Amt damals unmittelbar nach Annahme der Initiative „Ja zur Komplementärmedizin“ an und setzte sich vom ersten bis zum letzten Tag unermüdlich für die Interessen der Komplementärmedizin in der Schweiz ein. Mit seiner ruhigen und angenehmen Art führte er die Mitglieder der UNION immer wieder zusammen. Mit den Worten „Ich möchte beliebt machen“ öffnete er jede Türe und intensivierte den Kontakt zu den Gremien der FMH wie auch zum BAG oder EDI. Er vertrat die UNION in der Ärztekammer der FMH und im Vorstand des Dachverbandes Komplementärmedizin. Hansueli Albonico wird in Zukunft zusammen mit Danielle Lemann in der Gemeinschaftspraxis in Langnau tätig sein und sein Engagement für Médecins du Monde intensivieren. Die UNION wünscht Hansueli Albonico und seiner Familie alles Gute.

 

Die Suche nach einem neuen Präsidenten / einer neuen Präsidentin der UNION verlief mit der Kandidatur von Gisela Etter positiv. Gisela Etter betreibt in Richterswil eine Arztpraxis und verfügt über den Facharzttitel Allgemeine Innere Medizin und den Fähigkeitsausweis Homöopathie SVHA. Sie ist  als Präsidentin des Schweizerischen Vereins Homöopathischer Ärztinnen und Ärzte (SVHA) bereits seit einem Jahr Mitglied im Vorstand der UNION.

 

Durch die Kandidatur von Gisela Etter zur unabhängigen Präsidentin der UNION wurde die Vertretung des SVHA im Vorstand der UNION vakant. Der SVHA schlug für die Nachfolge von Gisela Etter Franziska Bläuer, die in Uster eine Arztpraxis betreibt und über den Fähigkeitsausweis Homöopathie SVHA verfügt, als neue Vertreterin im Vorstand der UNION, vor. Franziska Bläuer war bis anhin bereits Delegierte des SVHA bei der UNION und vertritt den SVHA in der Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis (LMHI) und im European Committee for Homeopathy (ECH).

 

Die Vereinigung anthroposophisch orientierter Ärzte in der Schweiz (VAOAS) wird in der UNION seit Jahren von Roland Koller vertreten. Da Roland Koller in nächster Zeit zurücktreten möchte, schlug die VAOAS Jana Siroka als Nachfolgerin vor. Jana Siroka war zuvor bereits Delegierte der VAOAS in der UNION, ist als Assistenzärztin Chirurgische Intensivstationen im Universitätsspital Zürich USZ tätig und ist Präsidentin des Verbandes Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen VSAO der Sektion Zürich.

 

Die Delegierten wählten Gisela Etter als Präsidentin und Franziska Bläuer (SVHA) sowie Jana Siroka (VAOAS) als Vorstandsmitglieder einstimmig und unter Applaus. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Brigitte Ausfeld und Anita Meier (beide ASA) und Roland Koller (VAOAS) wurden ebenfalls unter Applaus wiedergewählt. Ebenso wurde Roger Eltbogen (SMGP) als Kassier bestätigt.

 

Als Danielle Lemann vor acht Jahren als einzige Frau aus dem Vorstand der UNION ausschied, wünschte sie sich, jeweils mindestens eine Frau im Vorstand der UNION zu sehen. Die Zeiten haben sich geändert! Der neu formierte Vorstand verfügt über eine breite Erfahrung in der Standespolitik, ist sowohl national wie international gut vernetzt und pflegt eine respektvolle und gute Kollegialität. Die Zeichen für die Zukunft stehen gut!



22.02.2017

Medizin zwischen Wissenschaft und Weltanschauung

Fachtagung für Ärztinnen Ärzte. Zu dieser Veranstaltung im Rahmen des 6. Homöopathietages sind auch Studierende der Medizin und andere an diesem Thema Interessierte herzlich willkommen. Es sind weder philosophische noch homöopathische Vorkenntnisse erforderlich. Weitere Informationen:

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Homöopathietag 2017-4.pdf
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23.05.2016

Heute vor 20 Jahren wurde auf Initiative der FMH die Union gegründet

Zu Beginn des Jahres 1996 fanden unter dem engagierten Vorsitz des damaligen FMH-Präsidenten, H.H. Brunner, und mit verdienstvoller Unterstützung durch den Leiter des FMH-Rechtsdienstes, Ch. Hänggeli, intensive Sitzungen der FMH mit einer "Arbeitsgruppe Komplementärmedizin" statt, welche zur Gründung der Union führten, am 23. Mai 1996 wurden die Statuten unterzeichnet.

 

Mit Schreiben vom 21. Februar 1996 hatte H.H. Brunner an M. Moser, Vizedirektor des damals noch für die Belange des KVG zuständigen Bundesamts für Sozialversicherungen, geschrieben:

 

"Die noch nicht einmal richtig begonnenen Diskussionen um die Pflichtleistungsbeurteilung komplementärmedizinischer Leistungen erfüllen mich mit grosser Sorge.

Die komplementärmedizinischen Gesellschaften fordern immer klarer eine Einlösung der Zusagen, die nach ihrer Auffassung Frau Bundesrätin Dreifuss im Umfeld der KVG-Abstimmung gemacht hat. Dies ganz abgesehen davon, dass eine Wirksamkeitsbeurteilung dieser komplementärmedizinischen Leistungen angesichts der Bedeutung und Menge nun unumgänglich geworden ist. Namens der Verbindung der Schweizer Ärzte / FMH bitte ich Sie dringend darum, für eine Lösung der Problematik im Jahre 1996, dies mit Wirkung für das Jahr 1997, besorgt sein zu wollen..."

 

Wohin hat der 20-jährige Weg geführt? - Der soeben zurückgetretene Präsident des Schweizer Vereins Homöopathischer Ärztinnen und Ärzte (SVHA), Dr. Clemens Dietrich hat es so formuliert: "Von einer verordneten Zweckstruktur zur Trägerin einer ärztlichen komplementärmedizinischen Kultur."

 

Die UNION bemüht sich weiterhin, diesem Anspruch gerecht zu werden.

 

Dr. med. Hansueli Albonico, Präsident

 



20.05.2016

Stimm-Empfehlung Tarifrevision

Die UNION würdigt die enormen Anstrengungen der FMH um die schwierige Revision des ambulanten Ärztetarifwerkes. Insbesondere begrüssen wir auch die Aufwertung der Leistungen unserer MPA's. Zur sachgemässen Abgeltung der zertifizierten ärztlichen komplementär-medizinischen Leistungen ist für die UNION die Realisierung eines IAF (individuellen ärztlichen Faktors) unabdingbar. Ob es politisch Sinn macht, die von Anfang an sachlich unhaltbare Normierungsvorgabe im Nachhinein abzulehnen, wird unterschiedlich beurteilt.

Dementsprechend empfiehlt der Vorstand der UNION die Stimmabgabe wie folgt:

 

Frage 1 Revision ats-tms Version 1.0? JA
Frage 2 Individueller ärztlicher Faktor IAF? JA
  Stichfrage zu Frage 2: Revision, falls IAF abgelehnt? NEIN
Frage 3 Normierung? STIMMFREIGABE
  Stichfrage zu Frage 3: Normierungkorrektur? STIMMFREIGABE


01.04.2016

Weiterer Teil der Kernforderungen umgesetzt

Swissmedic-Zulassung als Werbeelement

Angepasst wird per 1. April 2016 die Arzneimittel-Werbeverordnung (AWV). Künftig muss in den Pflichthinweisen für Arzneimittel stehen, dass ein Arzneimittel vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic zugelassen wurde. Pharmazeutische Unternehmen können zudem für Werbematerialien zusätzlich einen klar definierten bildlichen Hinweis auf die Swissmedic-Zulassung verwenden. Von dieser Massnahme dürften insbesondere Arzneimittel der Komplementär- und Phytomedizin profitieren, da sie sich so klar von Nahrungsergänzungsmitteln oder Medizinprodukten abgrenzen können. Für die Umsetzung dieser Vorgaben ist eine Übergangsfrist von drei Jahren vorgesehen. Damit wird die Motion Eder (13.3393: Swissmedic-Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement) erfüllt. Die Massnahmen sind zudem Teil der Umsetzung des neuen Verfassungsartikels zur Komplementärmedizin, den Volk und Stände am 17. Mai 2009 angenommen haben.

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29.03.2016

Komplementärmedizin soll anderen Fachrichtungen gleichgestellt werden

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung soll weiterhin komplementärmedizinische Leistungen übernehmen. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) will die Komplementärmedizin den anderen medizinischen Fachrichtungen gleichstellen und schickt die entsprechenden Verordnungsanpassungen in die Anhörung.

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18.02.2016

Eine Premiere für die Integrative Medizin

Weltweit zeigt sich, dass moderne Gesundheitssysteme zunehmend integrativ ausgerichtet sind. Die Nachfrage nach einer Medizin, die konventionelle und komplementäre Medizin miteinander verknüpft, wächst. Um dieses Zukunftsthema geht es beim neuen internationalen Fachkongress „International Congress for Integrative Health & Medicine“, der vom 9. bis 11. Juni 2016 in Stuttgart stattfindet.

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